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Agility

Agility ist eine Hundesportart und stammt ursprünglich aus England. Agility bedeutet "Wendigkeit bzw. Flinkheit". Agility bringt Freude und Spaß für Mensch und Hund! Ich biete Agility als Training und abwechslungsreiche, aktive Freizeitgestaltung an.

Mit Freude soll Ihr Hund (gemeinsam mit Ihnen) die verschiedenen Geräte kennenlernen und (nach und nach) zu einem Parcourlauf verbinden. Das Team Mensch und Hund schaffen gemeinsame positive Erlebnisse und Erfolge.

Weitere Informationen zum Thema Agility finden Sie hier ...

Beißvorfälle

Stellungnahme meines BHV - Berufsverbandes

Quelle: BHV

Jedes Mal wenn ein Hund einen Menschen beißt, ist das ohne Frage ein Mal zuviel. Jedoch ist es erstaunlich, dass nicht mehr passiert. „Hunde sind Raubtiere" und werden aufgrund unserer Erfahrung oft von ihren Haltern missverstanden und unangemessen behandelt.

Wir müssen froh sein, dass nicht mehr passiert“, sagt Susanne Engeldinger, Hundeerzieherin und Inhaberin der Hundeschule „Lupus“ in Celle, die ihre Fachausbildung beim Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e. V. (BHV) absolviert hat. Es gibt immer wieder Hundebesitzer, die ihren Hund nicht verstehen. Beispielsweise übersehen sie Drohverhalten ihres Hundes und sind dann völlig erstaunt, wenn er „plötzlich“ zubeißt.

Generell sollte man Hunde mit Kindern nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen“, sagt Susanne Engeldinger, zertifizierte Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin nach IHK Potsdam- und BHV-Richtlinien. Die wirkungsvollste Vorbeugung gegen eventuelle Beißvorfälle ist eine gute Sozialisation der Welpen. Hunde, die sicher im Umgang mit unterschiedlichen Menschen und Umweltgegebenheiten sind, neigen sehr viel seltener zum Beißen als ängstliche, unsichere Hunde.

Die Erfahrungen der BHV-Mitglieder zeigen, dass es nicht unbedingt Hunde bestimmter Rassen sind, die zubeißen. Grundsätzlich kann jeder Hund unter bestimmten Bedingungen für Menschen gefährlich werden. „Dies betrifft z. B. Kinder unter 10 Jahren und ältere Menschen ab 60 Jahren“, sagt Rainer Schröder.

Der BHV-Vorsitzende verweist auf eine seit 1968 geführte Statistik zu tödlichen Beißvorfällen, nach der es bundesweit jedes Jahr zwischen ein uns sechs Vorfällen gibt, die tödlich enden.

Generell warnt der BHV vor einer Pauschalverurteilung der (Listen-)hunde. Jedoch sollte jeder Halter auf eine umfassende, aber unbedingt gewaltfreie Erziehung seines Hundes achten. Jeder Hundebesitzer, dessen Hund sich auffällig zeigt, sollte Hilfe bei einem Hundeerzieher und Verhaltensberater oder Tierarzt mit verhaltenstherapeutischer Zusatzausbildung suchen.

Clickern

Der Clicker ist bereits als wichtiges Hilfsmittel in der Hundeerziehung anerkannt. Der Hund braucht als Bestätigung eindeutige Signale.

Die Sprache des Menschen ist oft sehr ungenau. Wenn man bedenkt wie schwer der Hund z.B. allein die gesprochenen Worte "nein und fein" unterscheiden kann! Wenn dann noch die Tonlage und/oder Umwelteinflüsse dazu kommen, ist das Lernen und der Alltag für Sie und den Hund oft sehr kompliziert bis frustrierend.

Der Erfolg im Clickertraining liegt schon in der Motivation und Lernfreudigkeit des Hundes. Mit blitzschnellem "Klick" wird der Hund bestätigt, wenn er ein gewünschtes Verhalten zeigt. Mit Spaß, Konzentration und Ausdauer arbeitet der Hund freudig mit. Weil Hund und Mensch einander nun verstehen.

"Clickern" kann kann auch für den Seniorhund (bzw. Hunden deren Hörvermögen schwindet) eine sehr gute Alternative sein. Hunde die auf Hörzeichen immer schlechter reagieren können den "markanten lauten Click" viel besser wahrnehmen und nun wieder mit dem Hundehalter kommunizieren.

Mehr zum Thema ClickerKURS finden Sie hier ...

Dominanz

... OFT Eine Fehldeutung!

Dominanz bekommt der Hund weder "in die Wiege" gelegt noch ist sie eine Charaktereigenschaft. Sie wird häufig mit Aggression oder einem untrainierten Hund (der angeblich nicht hört was man ihm sagt) verwechselt.

"Mein Hund ist dominant ...!", - wie schnell wird doch geurteilt. Auf Nachfrage haben viele Hundehalter Schwierigkeiten zu erklären, was Dominanz wirklich bedeutet. Schnell werden z. B. Erziehungsprobleme genannt.

Was ist denn nun eigentlich Dominanz beim Hund?!
Dominanz ist beziehungsspezifisch und spielt sich zwischen zwei Individuen ab. Das kann Hund/Hund aber auch Hund/Mensch sein und tatsächlich sehr selten zu beobachten. Sie wird durch vielfach wiederholten Kontakt ausgebildet und regelt beispielsweise die Zugriffsrechte auf lebenswichtige Ressourcen wie Wasser, Futter, Sozialkontakt oder auch körperliche Unversehrtheit.

Dominantes Verhalten ist "selbstsicher, ausdauernd und überzeugt durch Ausstrahlung". Dominanz hat deshalb nichts mit Aggression oder (diesem in die Mottenkiste gehörenden Begriff) "Ungehorsam" zu tun.

Verhalten
Begegnen sich zwei fremde Hunde sieht man so gut wie nie Dominanz, sondern sehr oft (und abhängig vom Alter, der Tagesform sowie der Vorerfahrung der Hunde) Spielverhalten, Imponiergehabe, Drohverhalten, Aggression, Beschwichtigung, Flucht und manchmal alles so schnell wechselnd, das der untrainierte Hundehalter den wechselnden Verhaltensmustern optisch kaum folgen kann.

Hunde möchten in einer neuen ersten Begegnung "nur Informationen von sich ausgeben und vom anderen Hund erhalten", damit die nächste Begegnung besser, stressfreier und mit weniger Risiko erfolgen kann.

Letzteres beobachte ich in meiner Hundeschule jede Woche aufs Neue: Es ist für mich so spannend die Spielstunden der Hunde zu beobachten. Ich bin daher äußerst bemüht die Hunde so zusammenzuführen, dass sie (geordnet) viel an Lernerfahrungen und Strategien für ihr weiteres Leben mitnehmen können.

Ernährung

Alles eine Frage der Ernährung!

Was in den Napf kommt, soll dem Hund dauerhaft schmecken, satt machen, die Energie für den Tag liefern, die körperliche Entwicklung gewährleisten und dabei möglichst nicht dick machen.

Trocken- bzw. Feuchtfutter, Frischfleisch oder vielleicht vegetarisch, Barfen als Alternative? ... wie steht es mit den Leckerlies? Jeder Hundehalter stellt dich diese Fragen. Die Werbung verspricht viel, ... werden die Versprechen auch gehalten?

Zunächst braucht ihr Hund eine alters- und bedarfsgerechte Ernährung, die im wesentlichen aus je 1/3 Proteinen, Kohlehydraten, Fett besteht sowie Vitamine, Spurenelemente, Elektrolyte und Ballaststoffe enthalten sollte. Mehrere Mahlzeiten am Tag sind besser als 1 einzige Großportion. Ich empfehle 1 Früh- und 1 Abendgabe, damit ihr Hund die nötige Energie über den Tag zur Vergfügung hat und auch abends eine Portion mit ihn seine Abend-/Nachtruhe nimmt.

Tipp: Gönnen Sie ihrem Hund nach der Nahrungsaufnahme unbedingt eine längere Ruhepause. Tollen und Spielen danach ist gefährlich und kann zu einer lebensgefährlichen Magendrehung beim Hund führen!

Die für den Hund höherwertigen Proteine liefert z.B. das Fleisch vom Rind, Lamm, Huhn und Fisch, die vom Hersteller oft als Mehl oder Knochenmehl zugegeben werden. Nebenprodukte können sowohl Geflügelköpfe, Füsse und Klauen, Gehirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme usw. sein. Vergeht Ihnen jetzt der Appetit (?) ... mir auch!

Mit pflanzlichem Protein ist üblicherweise Mais, Soja, Bierhefe, Leinsamen- und Weizenkeimmehl gemeint. Verdauliche Kohlehydrate gewinnt der Hund aus den enthaltenen pflanzlichen Stoffen, die unverdaulichen Pfanzenfasern sind Ballaststoffe.

Tierische und pflanzliche Fette liefert im hohen Maße die Energie und die wichtigen essentiellen Fettsäuren und sind Geschmacksträger.

Vitamine, Spurenelemente und Elektrolyte werden in der Regel vom Hersteller hinzugefügt.

Unabhängig ob Sie sich für Trocken- oder Feuchtfutter entscheiden kommt es auf die Inhaltsstoffe und deren Mengenanteile (Gewichtung) an. Trockenfutter läßt sich besser aufbewahren und dosieren, sollte aber eine Viertelstunde zuvor mit lauwarmen Wasser eingeweicht werden. Dem Trockenfutter fehlt es in der Regel an ungesättigten Fettsäuren, weshalb (ab Junghund) die Zugabe von 1 Esslöffel (bzw. 1 Teelöffel bei kleiner Rasse) Speiseöl (Distelöl, Rapsöl usw.) dem Hund gut tut.

Beachten Sie die Mengenempfehlungen der Hersteller, rechnen Sie die Kalorien von Leckerlies mit ein und überfüttern Sie ihren Hund nicht. Übergewicht ist (besonders für Welpen!) sehr schädlich und schädigt die Gelenke, Bänder und Sehnen!

Meine Meinung: Ein hohes Marketing- und Werbebudget ist kein Garant für ein hochwertiges Futter. Bleiben Sie kritisch, prüfen Sie die Inhaltsstoffe und lassen sich beraten. Ein gut gewähltes Futter gewährleistet eine gesunde Ernährung und Entwicklung ihres Hundes und kann langfristig so manchen Tierarztbesuch sparen helfen.

  • kleine, kompakte Hundekothäufchen
  • gesundes Haarkleid sowie "Glanz im Fell"
  • der gesunde, freudige Appetit des Hundes
  • sowie ein aktiver, wacher Hund

... sind z.B. das gut sichtbare Zeichen für ein gutes ausgewogenes Hundefutter.

Ich habe mich bei meinen eigenen Hunden für ein hochwertiges Trockenfutter entschieden und das IMMER mit einem wachen, kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe. Meine Hunde und auch ich sind damit sehr zufrieden.

Wichtiger Hinweis! "Schwein" gehört NICHT zum Speiseplan unserer Hunde und kann selten sogar lebensgefährlich sein. Der für Menschen nicht sehr gefährliche Aujeszky-Virus könnte enthalten sein und führt beim Hund innerhalb von wenigen Tagen rettungslos zu einem qualvollen Tod.

Sauberes Trinkwasser, bitte immer zugänglich halten!
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, das ein Hund "ZU VIEL Wasser saufen kann und der Mensch es deshalb rationieren muß". Ihr Hund kann nicht zuviel trinken und ein gut gefüllter Wassernapf mit frischem Trinkwasser sollte jederzeit zugänglich sein.

Geruchssinn

Die Nase im Wind, ... über die Geruchsleistung von Hunde

Es ist allgemein bekannt, das Hunde "besser riechen" können als Menschen,- aber weshalb ist das so!?

Als Schutz- und Rettungshund, bei der Suche nach Sprengstoff oder Rauschgift oder als Jagdhund beweisen Hunde Ihren phänomenalen Geruchssinn und Fährtenleistung. Aber auch beim Spaziergang überraschen unsere Hunde ihren Hundenhalter oft damit, dass sie Geruchspuren von Wildtieren wahrnehmen können und "einer Fährte folgen".

Die Evolution hat Hunde mit einem sehr guten Geruchssinn ausgestattet um damit Aufgaben und Probleme lösen zu können. Dazu zählen Nahrungssuche, Partnersuche oder auch Bedrohungen wahrzunehmen. Das Riechzentrum im Gehirn wesentlich größer als beim Menschen. Es gibt ca. 220 Mio. Riechzellen in der Nasenschleimhaut (Mensch ca. 5 Mio.).

Lange Hundeschauzen können besser riechen als kurze, - Züchtungen von Mops, Pekinese, franz. Bulldogge, Boxer usw. sind hier deutlich im Nachteil.

Ein Hund kann rund 1000 verschiedene Gerüche (Duftmoleküle aufnehmen) unterscheiden und hat damit einen um bis zu 100x stärkeren Geruchssinn als der Mensch. Die "Nasenleistung" von Hunden ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich, - bei den Jägern unter ihnen (z.B. Labrador Retriever, Weimeraner, Deutsch Kurzhaar, Dackel, Beagle und weitere) ist die Anzahl der Riechzellen am besonders hoch.

"Angstschweiß" sowie andere Geruchsstoffe des Menschen kann der Hund ebenfalls wahrnehmen und unterscheiden. Deshalb findest die erste Kontaktaufnahme mit fremden Menschen häufig über die Nase statt.

Über Pheromone (stark vertreten im abgesetzen Urin oder den Schweißdrüsen zwischen den Zehen) lernen sie andere Hunde kennen, können z.B. Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Läufigkeit feststellen.

"Suchen" ist für den Hund sehr anspregend. Bei der Fährtensuche vervielfacht sich die Atemfrequenz, Duftmoleküle werden aufgenommen, bewertet und im Gedächtnis "abgespeichert". Kleine Hunde atmen deutlich schneller als große Rassen.

Man nimmt an, dass ca. 10% Gehirnleistung dazu in Anspruch genommen wird. Nach längeren Suchleistungen sind ausgiebige Ruhephasen erforderlich. "Suchen" macht außerdem "durstig" da wegen der hohem Atemfrequenz und die köprerlichen Anstrengungen der Flüssigkeitsverlust auszugleichen ist.

Wenig bekannt ist, dass der Hund (wegen fehlender Wärmesensoren) über seine Nase auch Wärmequellen suchen und bewerten kann.

Die Nase Ihres Hundes sollte visuell "feucht glänzen", - nicht "laufen", trocken, heiss, oder blutig" sein! Eine besondere Pflege ist nicht notwendig, dafür sorgt schon die Hundezunge.

Hitzschlag

Die unterschätzte Gefahr: Todesfalle Auto
Bildquelle: © dager / Fotolia.com

von: Dr. Carola Urhausen, Klinik für Kleintiere – Reproduktionsmedizin, Tierärztliche Hochschule Hannover (carola.urhausen@tiho-hannover.de) + Dr. Claudia Bender, Tierarztpraxen Karrin und Lubmin (bender@tierarztpraxis-karrin.de)

Definition Hitzschlag
Bei einem Hitzschlag handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, ausgelöst durch Überwärmung des Körpers, infolge derer es zu Schock und Multiorganversagen und somit zum Tod des Tieres kommen kann. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, ist immer ein tiermedizinischer Notfall und muss in jedem Fall schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung. Man unterscheidet zwischen dem klassischen Hitzschlag, der durch eine zu hohe Umgebungstemperatur ausgelöst wird und dem anstrengungsbedingtem Hitzschlag, der durch schwere körperliche Belastung entsteht. In beiden Fällen führt die massive Überschreitung der Wärmeabgabekapazität des Körpers zum Hitzschlag.

Einleitung
Es ist jedes Jahr das Gleiche. Wir Menschen freuen uns im Frühjahr und Sommer über täglich länger währende Sonnenstunden und steigende Temperaturen. Für unsere vierbeinigen Freunde sind die
Sommermonate jedoch weit weniger angenehm.

Hunde sind sehr hitzeempfindlich und reduzieren bereits bei Außentemperaturen von ca. 22-25 C° ihre körperliche Aktivität und suchen im Freien Schattenplätze oder im Haus kühle Böden, wie z. B. Fliesen auf. Eine hohe Umgebungstemperatur ist für sie besonders gefährlich, da Hunde ihre Körpertemperatur, nicht wie wir Menschen, durch Schwitzen regulieren können. Durch ihr dichtes Fell und vor allem durch das Fehlen von Schweißdrüsen am Körper, können Hunde nicht schwitzen und so ihren Körper abkühlen. Die geringe Anzahl Schweißdrüsen an der Unterseite der Pfoten und am Nasenspiegel sind für eine effektive Thermoregulation bei weitem nicht ausreichend.

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur durch direkte Wärmeabgabe mittels Hecheln. Hierbei verdunsten Speichel und Sekrete der Maulschleimhäute und des Atmungstrakts, wodurch die angestaute Körperwärme nach außen abgegeben wird. Dies funktioniert aber auch nur solange dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung steht, um den beim Hecheln entstandenen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen und die Wärmeaufladung des Körpers nicht die Wärmeabgabe durch Hecheln übersteigt.

Schon ab einer Temperatur von ca. 28-30 C° reicht dieser Mechanismus nicht mehr aus und die Körpertemperatur beginnt zu steigen. Übersteigt also die Umgebungstemperatur die Kompensationsgrenzen des Hundes, kann es sehr schnell zum Hitzschlag kommen.

Besonders gefährdet sind die sogenannten brachycephalen Rassen, also kurznasige Hunde wie z. B. Mops, englische und französische Bulldoggen oder Pekinesen. Durch ihre überwiegend stark verkürzten Nasen, die verkleinerten Nasenmuscheln mit verringerter Schleimhautoberfläche und die verengten Nasenlöcher ist die Fähigkeit zur Wärmeabgabe durch Hecheln reduziert. Eine tiermedizinische Studie aus Israel zur Untersuchung des Vorkommens von Hitzschlag bei Hunden hat zudem ergeben, dass neben den brachycephalen Rassen auch der Labrador Retriever, der Golden Retriever und der Malinois besonders gefährdet sind, einen Hitzschlag zu erleiden.

Ursachen
Neben den belastungsinduzierten Hitzschlägen durch lange Spaziergänge, Laufen am Fahrrad oder Hundesport bei hohen Umgebungstemperaturen oder in der prallen Sonne ist das Einsperren der Tiere im Auto bei direkter Sonneneinstrahlung mit Abstand der häufigste Grund für die meist tödlich verlaufenden Hitzschläge.

Obwohl jedes Jahr aufs Neue sowohl die Bundestierärztekammer als auch die Landestierärztekammern und die Tierärzteschaft eindringlich vor der „Hitzefalle Auto“ warnen, kommt es während der warmen Monate
immer wieder zu grausamen Todesfällen durch ignorante Besitzer, die ihre Hunde „nur mal eben kurz“ im Auto gelassen haben, um mal schnell etwas einzukaufen oder kurz einen Kaffee zu trinken.

In einer Pressemitteilung der Bundestierärztekammer findet Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der BTK, klare Worte: „Selbst für eine kurze Erledigung und wenn die Fenster etwas geöffnet bleiben, darf der Hund nicht im Auto bleiben“.

Wie schnell die Situation im Wageninneren lebensgefährlich werden kann, haben Wissenschaftler der Universität Georgia/USA unter der Leitung von Prof. Andrew Grundstein eindrucksvoll gezeigt. Für die
Versuche wurde ein PKW an 58 sonnigen Tagen zwischen Anfang April und Ende August um die Mittagszeit auf einen Parkplatz gestellt und die Innentemperatur im Verlauf gemessen. Diese lag bereits nach 5 Minuten Sonneneinstrahlung um 4 °C über der Außentemperatur, nach 10 Minuten war sie um 7 °C gestiegen, nach 30 Minuten um 16 °C und nach einer Stunde um 26 °C. Selbst bei frühlingshaften Außentemperaturen von nur 20 C° heizt sich ein Auto innerhalb einer halben Stunde auf 36 °C und nach 60 Minuten auf 46 °C auf. Ein Temperaturbereich also, in dem ein Hund seinen Wärmehaushalt definitiv nicht mehr regulieren kann und höchstgradig Hitzschlag gefährdet ist. Der Tod des Hundes tritt bei dieser Temperatur potenziell in weniger als einer Stunde ein. Bei Außentemperaturen von 34 °C ist nach 30 Minuten bereits eine Wageninnentemperatur von 50 °C und nach 1 Stunde von 60 °C erreicht.

Außentemperatur Innentemperatur nach
5 min 10 min 30 min 60 min
20° 24° 27° 36° 46°
22° 26° 29° 38° 48°
24° 28° 31° 40° 50°
26° 30° 33° 42° 52°
28° 32° 35° 44° 54°
30° 34° 37° 46° 56°
32° 36° 39° 48° 58°
34° 38° 41° 50° 60°
36° 40° 43° 52° 62°
38° 42° 45° 54° 64°
40° 44° 47° 56° 66°
Abb. Temperaturen (°C) in einem geschlossenen PKW nach 5 bis 60 Minuten in der Sonne
(Rot: Lebensgefahr) Quelle: Prof. Andrew Grundstein

Bei diesen Temperaturen ist klar, dass ein Schälchen Wasser und ein leicht geöffnetes Fenster absolut nutzlos sind. Auch beim Parken im Schatten wird die Temperaturentwicklung in der Regel unterschätzt. Die Sonne wandert schnell und bereits nach kurzer Zeit liegt der vermeintlich kühle Schattenparkplatz in der prallen Sonne. Ob aus Ignoranz, Unwissenheit oder einfach Dummheit: wer seinen Hund unter solchen Umständen auch nur kurz im Auto zurücklässt, riskiert dessen qualvollen Tod und muss mit Konsequenzen rechnen. Nicht nur die Kosten für einen Rettungseinsatz von Feuerwehr oder Polizei werden dem Besitzer in Rechnung gestellt, er muss auch mit einer Strafanzeige wegen Tierquälerei rechnen. Nach §17 TierSchG droht dem Angeklagten im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

Landesweit Beachtung und Zustimmung fand im Jahr 2007 ein Urteil des Amtsgerichts Neustadt. Die zuständige Richterin verurteilte einen 37 Jahre alten nicht vorbestraften Mann zu einem Jahr Haft ohne
Bewährung sowie einem lebenslangen Tierhalteverbot, weil er seine Dalmatiner Hündin bei sengender Hitze im Juni 2006 zwei Stunden in seinem Fahrzeug zurückließ, um einen Freund zu besuchen. Die Hündin
verendete qualvoll in dem über 60 °C heißen Auto.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund sehen, der bei Hitze bzw. direkter Sonneneinstrahlung im Auto eingesperrt ist?

Auf keinen Fall Wegschauen! Halten Sie nach dem Besitzer Ausschau. Handelt es sich z. B. um einen
Supermarktparkplatz oder um einen Parkplatz bei einer öffentlichen Veranstaltung (Hundeausstellung, Konzert etc.) dann lassen Sie den Fahrzeughalter umgehend ausrufen. Ist es nicht möglich, den Besitzer
auszurufen, benachrichtigen Sie Feuerwehr oder Polizei, die das Tier befreien kann. Befindet sich der Hund aber schon in akuter Lebensgefahr, muss er sofort befreit werden. Unter Berücksichtigung von §228 BGB (Notstand) und §34 StGB (Rechtfertigender Notstand) erscheint in einem solchen Fall das Einschlagen einer Fahrzeugscheibe durchaus angemessen, sofern das Hundeleben akut bedroht ist. Nichts desto trotz stellt das Einschlagen der Fahrzeugscheibe eine Sachbeschädigung dar und kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen haben. Daher sollten Sie die Situation mit der Handykamera vorher kurz dokumentieren. Sollten Sie kein Handy dabei haben, ziehen Sie andere Passanten hinzu, die später als Zeugen über die Situation aussagen können. Und rufen Sie in jedem Fall trotzdem die Polizei hinzu! Zeigen Sie den Halter an!

Wie erkennen Sie einen Hitzschlag beim Hund?

Die ersten klinischen Symptome einer Überhitzung stellen sich wie folgt dar:

  • anhaltendes, starkes Hecheln
  • evtl. vermehrter Speichelfluss
  • Hautinnenseite der Ohren sind stark gerötet und heiß
  • oft ist der Hals langgestreckt und die Zunge hängt weit heraus
  • Unruhe, Nervosität bis hin zur Panik

 

Der Hund versucht durch das starke Hecheln verzweifelt seine Körpertemperatur zu senken. Er wird versuchen aus eigenem Antrieb einen kühlen, schattigen Platz aufzusuchen. Ist dies nicht möglich, weil er z. B. in der Sonne angebunden ist oder im Auto eingesperrt ist, wird sich sein Zustand dramatisch verschlechtern, es kommt zum Hitzschlag:

  • die Atmung wird schneller und flacher (Tachypnoe)
  • Herzrasen (Tachykardie) tritt auf
  • starke Rötung (hellrot) der Schleimhäute und der Zunge
  • das Tier wird zunehmend apathisch (teilnahmslos)
  • zeigt taumelnde Bewegungen, Gleichgewichtsstörungen
  • evtl. begleitet von Erbrechen und/oder blutigem Durchfall
  • die Körpertemperatur steigt auf über 40 °C
  • Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)


Der Hitzschlag führt unbehandelt zum völligen Kreislaufkollaps. Das Tier
befindet sich im Schockgeschehen:

  • die Schleimhäute verfärben sich bläulich
  • es kommt zu Zittern und Krämpfen, es folgen:
    • Bewusstlosigkeit
    • Koma
    • Tod des Hundes

 

Erste Hilfe Maßnahmen
Ziel: Körpertemperatur des Hundes senken, Kreislauf stabilisieren

1. Bringen Sie den Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort.

2. Beginnen Sie umgehend damit, den Hund abzukühlen.

Gehen Sie hierbei vorsichtig vor. Geeignet, um den Hund zu kühlen, ist frisches oder fließendes Wasser (Gartenschlauch oder Wasser aus Eimern). Wichtig dabei: Benutzen Sie kein eiskaltes Wasser! Dies würde zu einer Verengung der Hautblutgefäße führen, den Kreislauf zusätzlich belasten und die Wärmeabgabe
sogar vermindern.

Fangen Sie mit dem Kühlen an den Pfoten und den Gliedmaßen an und gehen Sie dann langsam weiter zum Körper (Unterbauch, Lendenbereich) und dann zum Nackenbereich. Auch eine zu schnelle Abkühlung belastet einen bereits angeschlagenen Kreislauf. Ebenfalls gut geeignet sind feuchte, kühle Handtücher, mit denen Sie den Hund abdecken. Wichtig hierbei ist: Auch unter den Handtüchern kann wiederum Wärme entstehen, sie müssen häufig gewechselt werden.

Falls vorhanden, kann auch zusätzlich ein Ventilator (oder ein auf „kalt“ gestellter Fön) eingesetzt werden, um die warme Luft abzuleiten und den Körper zu kühlen.

Wenn möglich, kontrollieren Sie die rektale Körpertemperatur mit einem handelsüblichen, digitalen Fieberthermometer alle 5 Minuten. Es ist wichtig, den Hund nicht unter die normale Körpertemperatur (38 – 39 °C) hinaus abzukühlen.

Optimal ist eine Abkühlung des Hundes auf eine Körpertemperatur von 39,4 °C innerhalb von 30-60 Minuten. Danach sollte die aktive Kühlung beendet werden um eine Unterkühlung zu vermeiden.

3. Ist der Hund bei Bewusstsein

... geben Sie ihm handwarmes Wasser zu trinken. Versuchen Sie jedoch niemals, einem bewusstlosen Tier oder im Bewusstsein stark eingeschränktem Tier Wasser einzuflößen. Der Hund muss selbstständig trinken.

4. Bringen Sie das Tier so schnell wie möglich zu einem Tierarzt!

Stellen Sie sicher, dass die Praxis auch geöffnet hat. Informieren Sie den Tierarzt oder die Klinik, dass Sie unterwegs zu Ihnen sind und dass es sich sehr wahrscheinlich um einen Hitzschlag handelt. So können in der Praxis bereits Vorbereitungen getroffen werden, um ihr Tier bei Eintreffen sofort nottierärztlich zu versorgen.

Vor dem Transport

Autoinnentemperatur mittels Klimaanlage herunterfahren. Auf keinen Fall den Hund in eine geschlossene
Hundebox im Auto setzen oder legen. Durch das Hecheln des Hundes und der Verdunstung des Wassers aus dem nassen Fell, kann es in der Hundebox wie in einer Sauna zu einem Hitzestau kommen, was die Situation weiter verschlechtert. Wenn möglich, den Hund auch beim Transport weiter intensiv betreuen. Kühlen
Sie das Tier mit feuchten Handtüchern, bieten Sie Wasser an. Achten Sie beim Transport auf genügend Luftzirkulation (Fenster auf).

Ist der Hund nicht mehr bei Bewusstsein?

  • Legen Sie das Tier in Seitenlage
  • Überstrecken Sie den Kopf nach vorne und oben
  • Ziehen Sie die Zunge des Hundes heraus
  • mit nassen Tüchern abdecken und sofort zum Tierarzt bringen

 

Warum ist es wichtig, den Hund, auch wenn er sich durch Ihre Erste-Hilfe-Maßnahmen augenscheinlich wieder etwas stabilisiert hat, trotzdem zum Tierarzt zu bringen?

Die allermeisten Hunde benötigen bei einem Hitzschlag dringend Infusionen und gegebenenfalls weitere Medikamente. Zur Überprüfung der Organfunktionen sollte in jedem Fall eine Blutuntersuchung
durchgeführt werden. Es kann zu Komplikationen wie Blutgerinnungsstörungen, Nierenschäden und Hirnödem kommen. Daher ist es besonders wichtig, dass der Hund in den ersten 24-48 Stunden intensiv tierärztlich überwacht wird.


Vorbeugen

  • verlegen Sie die Spaziergänge in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden
  • meiden Sie die Mittags- und Nachmittagshitze
  • vermeiden Sie Transporte in Autos ohne Klimaanlage
  • selbst Fahrten in klimatisierten Fahrzeugen in der Mittags- oder Nachmittagshitze nur wenn unbedingt nötig
  • nehmen Sie immer genügend Wasser mit, damit ihr Hund zwischendurch ausreichend trinken kann
  • Scheren Sie Hunde mit langem, dichten Fell in den Sommermonaten


Und lassen Sie Ihren Hund niemals im Sommer im Auto zurück. Nicht „mal eben kurz“, auch nicht im Schatten, auch nicht „für 5 Minuten“, gar nicht!

Und bitte bedenken Sie:

Die Gefahr für Ihren Hund einen Hitzschlag im in der Sonne geparkten Auto zu erleiden beschränkt sich keinesfalls nur auf die Sommermonate. In einer Studie aus Deutschland zum Vorkommen von Hitzschlag bei Hunden wurde klar festgestellt, dass die Erkrankung Hitzschlag bereits in den Frühlingsmonaten April und Mai
auftritt. Denn bereits im Frühling ist die Intensität der Sonnenstrahlung ausreichend, um das Auto für den Hund zur Hitzefalle werden zu lassen.

  • Literatur
  • Bruchim Y, Klement E, Saragusty J, Finkeilstein E, Kass P, Aroch I (2006): Heat stroke in dogs: A retrospective study of 54 cases (1999-2004) and analysis of risk factors for death. J Vet Intern Med. 20(1):38-46.
  • Bruchim Y, Loeb E, Saragustay J, Aroch I (2009): Pathological findings in dogs with fatal heatstroke. J Comp Pathol 140:97-104.
  • Drobath KJ, Macintire DK (1996): Heat induced illness in dogs: 42 cases (1976-1993). J Am Vet Med Assoc 209:1894-99.
  • Grundstein A, Meentemeyer V, Dowd J (2009): Maximum vehicle cabin temperatures under different
    meteorological conditions. Int J Biometeorol 53 (3):255-61.
  • Hemmelgarn C, Gannon K (2013): Heatstroke: clinical signs, diagnosis, treatment and prognosis. Compend Contin Educ Vet 35(7):E3.
  • Hemmelgarn C, Gannon K (2013): Heatstroke: thermoregulation, pathophysiology and predisposing factors.Compend Contin Educ Vet 35(7):E4.
  • Sucholeiki R (2005): Heatstroke. Semin Neurol 25(3):307-14.
  • Teichmann S, Turković V, Dörfelt R (2014): Heatstroke in dogs in southern Germany. A retrospective study over a 5.5-year period. Tierärztl Praxis Kleintiere 42:213-22.

Hundeblick

... wie sieht mein Hund?

Den Hundeblick, mit dem uns unsere geliebten Vierbeiner leicht "um den Finger wickeln" können soll heute nicht mein Thema sein. Vielmehr geht es darum, Ihnen "den Blick" aus Hundesicht zu öffnen, - wie der Hund seine Umwelt wahrnimmt.

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, daß die menschliche Sehkraft (die visuelle Wahrnehmung des Menschen) in etwa 6x besser ist als beim Hund. Wenn Sie Ihren Hund beobachten fällt Ihnen möglicherweise auf, daß ein Hund im Nahbereich ganz gut, - auf Entfernung wesentlich schlechter sieht. Allerdings sind Hunde in der Lage auf nah und fern bereits kleinste Bewegungen wahrzunehmen.

Die Sehschärfe des Hundes, also die Fähigkeit "Muster und Konturen" zu erkennen, ergibt sich (vereinfacht gesagt) aus der Größe der Pupille, Linse und Hornhaut sowie der Anodnung der Zapfen und Stäbchen auf der Netzhaut.

Man geht davon aus, daß ein Hund ein deutlich breiteres Sichtfeld von etwa 240° hat, damit in der Lage ist im rechten und linken Augenwinkel noch Dinge wahrzunehmen, wozu der Mensch (mit etwa 200°) bereits seinen Kopf bewegen muß.

Dafür ist die räumliche Tiefenwahrnehmung (Stereosehen durch beiden Augen gleichzeitig) beim Hund mit ca 60° (Mensch ca. 120°) deutlich schlechter.

In der Dämmerung ist uns der Hund schon allein wegen seiner größeren Augäpfel allerdings überlegen.

Bei der Wahrnehmung von Farben kann der Hund blau und gelb sowie deren Mischfarben erkennen. Rot sowie deren Mischfarben hingegen sind für ihn nicht zu erkennen. Bei der Auswahl von Hundespielzeug sowie Hilfsmitteln sollte man deshalb, je nach dem was man mit seinem Hund im Training vorhat, auf die richtige Farbauswahl achten.

Hundeführerschein

Sachkundeprüfung für Hundehalter soll deutschlandweit Pflicht werden !

Das ist bereits Bestandteil des neuen Niedersächsischen Hundegesetzes, das im Mai 2011 in Kraft trat und keine Liste mehr mit sogenannten „gefährlichen Rassen" enthält. Die Länder Hessen und Berlin stehen ebenfalls davor, „Rasselisten“ abzuschaffen und den BHV-Hundeführerschein einzuführen.

Der BHV hofft langfristig, mit Hilfe einer verbindlichen Sachkundeprüfung für jeden Hundehalter die Zahl tragischer Beißvorfälle deutlich zu reduzieren.

HundeGeschenk

Wunsch und Wirklichkeit, Segen oder Fluch ...?

Weihnachten oder ein Geburtstag steht vielleicht vor der Tür, ... die Gedanken kreisen um das passende Geschenk. Lebende Geschenke, wie z.B. ein Hund stehen genauso häufig auf der Wunschliste.

Eine schnelle Entscheidung? Eine leichte Entscheidung? Eine schwierige Entscheidung?

VOR der Anschaffung eines Hundes ist es allerdings erforderlich die eigene Motivation und Lebenssituation zu prüfen. Denn ein Hund ist keine Sache und kein Gegenstand, sondern benötigt den Sozialkontakt zum Menschen sowie Artgenossen, braucht eine ausgewogene Ernährung, Pflege und regelmäßige medizinische Begleitung durch einen Tierarzt, eine rassespezifiische Auslastung, eine Hundeerziehung zum sozialverträglichen, gut erzogenen Hund und einen Hundehalter der bereit ist, sich mit dem Lernverhalten des Hundes zu beschäftigen. Dafür benötigt man Zeit, die nötigen finanziellen Mittel und Engagement!

Die unüberlegte Anschaffung eines Hundes, von vielleicht auch noch dubiosen Hundezüchtern, kann Sie bzw. Ihre Familie emotional und auch finanziell fordern, sogar überfordern. Als Leitfaden und Hilfestellung kann daher mein Beratungsangebot Ein Hund kommt ins Haus helfen, die für Sie bessere Entscheidung zu treffen ... damit Wunsch und Wirklichkeit möglichst übereinstimmen!

Beispielhaft

Ich hatte vor einiger Zeit ein besonderes Beratungsgespräch,- es begann mit der Rasse (keine "einfache" war gewählt!). Ich vermittelte Gespräche mit anderen Hundehaltern dieser Rasse. In weitergehenden Gesprächen kam der Interessant zu der Überzeugung das JETZT noch NICHT der richtige Zeipunkt (Wohnung, Arbeit, Lebenssituation) für die Anschaffung eines Hundes vorhanden ist und wenn, es dann doch eine andere Hunderasse sein sollte. Ich habe großen Respekt vor dieser individuellen persönlichen Entscheidung.

Hundegesetze

Stellungnahme des DHVE e.V. (Dachverband für Haustierverhaltens-beratung in Europa e.V.)

Waldems-Esch/Berlin, 04.07.2016

Berlin bekommt in wenigen Tagen ein neues Hundegesetz. Ohne Hundeführerschein müssen nun alle Halter ihre Hunde an die Leine nehmen. Vor dem Hintergrund eines starken Interesses der Gesellschaft am Thema Hund und Hundehaltung braucht es ganzheitliche Lösungen, befindet Rainer Schröder, Präsident des Dachverband für Haustierverhaltensberatung (DHVE e.V) und 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Hundeerzieher- und Verhaltensberater/innen (BHV e.V.).

Die Politik schafft mit Hundegesetzen und -verordnungen Rahmenbedingungen für das Halten und Führen von Hunden. Rainer Schröder sieht zwei große Schwierigkeiten bei der Gesetzesfindung: Erstens werde die Fachkompetenz der Experten zu wenig berücksichtigt und nicht umgesetzt. Diese sei aber dringend notwendig, um tatsächlich für alle sinnvolle Verordnungen zu schaffen. „Zweitens betreffen Hundeverordnungen nur den öffentlichen Raum. 75% der Beißunfälle passieren aber im häuslichen Bereich. Dreiviertel der Unfälle mit Hunden werden also durch das Hundegesetz nicht erfasst“, führt Rainer Schröder weiter aus. “Der Fokus auf ein Hundegesetz erscheint geradezu populistisch angesichts der Tatsache, dass jährlich fünfmal so viele Menschen durch die Einwirkung von Pferden und dreimal so viele Menschen durch Bienenstiche als durch die Einwirkung von Hunden umkommen”, so Rainer Schröder.

Hundehalter motivieren
Letztendlich kann eine Reduktion der Zwischenfälle mit Hunden im öffentlichen und privaten Raum nur durch entsprechend vorausschauendes Handeln der Hundebesitzer erreicht werden. Sinnvolle Verordnungen lassen sich also nicht allein durch Restriktionen für Hundebesitzer erwirken. Vielmehr sollten Hundehalter motiviert werden, sich und ihren Hund gut auszubilden, um das Zusammenleben von Hundehaltern und Nichthundehaltern konfliktfrei zu ermöglichen. Dass der Hundehalter seinen Hund in jeder Situation sicher führen kann, bescheinigt ihm die bestandene Prüfung des Hundeführerscheins. „Wer den Hundeführerschein absolviert, sollte belohnt werden“, findet Rainer Schröder. „Das Schadensrisiko wird durch gut ausgebildete Hunde erheblich gesenkt. Einige Versicherungen honorieren den bestandenen Hundeführerschein deshalb mit Preisnachlässen. Auch die Kommunen sollten neben der Aufklärung der Öffentlichkeit auch die Weiterbildung von Hundehaltern unterstützen und fördern“.

Hundeschule

Weshalb Lehrer auch "gelernt" haben müssen!

Würden Sie sich einem Piloten ohne Pilotenschein und Fluglizenz anvertrauen? Steigen Sie zu einem Fahrer ins Auto, wenn Sie wüßten das er keinen Führerschein hat? Kann ein Pkw-Fahrer sicher einen Reisebus steuern ... ohne fundierte und geprüfte Ausbildung sicherlich nicht!

Hundeausbildung in Deutschland
Es ist aktuell so, daß jeder der sich dazu befähigt fühlt (und einmal eine Hundeleine in der Hand hatte!) eine Hundeschule gründen und betreiben darf! Nur ein schneller Weg zum Gewerbeamt, Gebühr bezahlen und man ist Hundetrainer! Niemand fragt nach einer Ausbildung, der Qualifikation. So einfach ist das!

Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes am 12.07.2013 wird (je nach Bundesland) für alle Hundetrainer und Hundeausbilder eine behördliche Genehmigung nach nach §11 Tierschutzgesetz verlangt die im Landkreis Barnim vom zuständigen Veterinäramt Eberswalde geprüft, vergeben und kontrolliert wird. Eine deutschlandweite Prüfung ist derzeit noch nicht möglich.

Selbstverständlich besitze bin ich nach §11 Abs. 1 Nr. 8f des Tierschutzgesetzes die behördliche Erlaubnis zur Ausbildung von Hunden für Dritte sowie zur Anleitung von Tierhaltern zur Ausbildung von Hunden durch das Veterinäramt des Landkreises Barnim (Eberswalde, AZ 39TSch26 /14).

Was macht einen guten Hundetrainer aus?

Woher stammt sein Wissen, woher seine Erfahrung? Gut und beispielhaft erklären zu können, ist eine Voraussetzung, um ein guter Hundetrainer zu sein. Langjährige Berufserfahrung ist sicher auch von Vorteil.

Aber waren es überhaupt die richtigen Berufserfahrungen(?) oder nur teilweise gefährliches Halbwissen!? Jetzt stellen wir uns vor, dieses Halbwissen wird nun einem kleinen Hund und dessen Hundehalter vermittelt?!

Wenn beim Lehrer KEIN breites Wissen über Hunde und deren Verhalten vorliegt, sich seine Kenntnisse nur auf wenige, eigene, unzureichende Erlebnisse bezieht und dieses NICHT-Wissen oder FEHLER auf Hundehalter und Hunde übertragen wird ... was kann dabei herauskommen? Jedenfalls nicht der sozialverträgliche, selbstsichere, gut erzogene Hund, mit einem Hundehalter der gelernt hat, seinen Hund zu verstehen und gewaltfrei erziehen zu können.

Wenn Sie eine gute Hundeschule für Ihren Hund und sich selbst suchen, dann nehmen Sie (z.B. ohne den Hund) an einem Training teil oder vereinbaren eine Probestunde. Beobachten Sie, stellen Sie Fragen, hinterfragen Sie die Qualifikation und Ausbildungsmethoden der Trainer. Wenn Ihnen der gesunde Menschenverstand "nein sagt", dann ist es Zeit zu gehen!

Bitte seien Sie kritisch, ... Zwangsmittel wie Gewalt, Schmerzen, Leinenruck oder Bedrohung gegen Hunde haben absolut nichts mit der modernen, wissenschaftlich fundierten Hundeerziehung zu tun

Mein Berufsverband ... der BHV hat sich zum Ziel gesetzt, das Berufsbild des geprüften und zertifizierten Hundetrainers zu schaffen, sowie vordringlich für die ständige Weiterbildung der Mitglieder zu sorgen und sich selbstverständlich für eine art- und tierschutzgerechte Erziehung, Ausbildung, Haltung, Aufzucht und Zucht von Hunden einzusetzen.

Ich habe für MEINE Qualifikation 2 Jahre in einen Lehrgang mit Prüfungen an der IHK Potsdam zum Hundeerzieher- und Verhaltensberater (IHK|BHV) investiert, zusätzlich 530 Praktikumsstunden in BHV-Hundeschulen absolviert. Regelmäßige BHV-Fortbildungen sind mir vorgeschrieben, sowie das satzungsgemäße Verbot von Gewalt, den Einsatz von Hilfsmitteln die beim Hund Schmerzen und somit Leiden auslösen wie z.B. Würge- und Stachelhalsband, Teletakt und Geschirren mit Zugwirkung unter den Achseln. Solche Mittel sind nicht nur "die alte Lehre" sondern tierschutzrelevant und gehören verboten, - denn Gewalt hat noch nie etwas besser gemacht!

JagdkontrollKURS

... wenn sich Ihr Hund beim Spaziergang "die Jägermütze" aufsetzt !

In der Natur, beim gemeinsamen Spaziergang bemerkt der Hundehalter häufig wie Ihr Hund "die Nase hebt und den Kopf in den Wind stellt".

Ein Hund kann rund 1000 verschiedene Gerüche (Duftmoleküle aufnehmen) unterscheiden und hat damit einen um bis zu 100x stärkeren Geruchssinn als der Mensch. Die "Nasenleistung" von Hunden ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich, - bei den "Jägern" unter ihnen (z.B. Labrador Retriever, Weimeraner, Deutsch Kurzhaar, Dackel, Beagle und weitere) ist die Anzahl der Riechzellen besonders hoch.

Im JagdkontrollKURS

... vermittle ich dem Hundehalter die ersten Anzeichen wenn der Jagdtrieb Ihres Hundes ausgelöst wird. Ziel ist es diese Anzeichen jederzeit, frühzeitig zu erkennen und den Hund abzusichern und gleichzeitig "umzulenken". Die Übungen finden auf meinem ca. 1 ha. großen, eingezäunten Trainingsgelände statt und bei gemeinsamen Spaziergängen in Flora und Fauna statt.

Ein zuvor absolvierter RückrufKURS ist die Voraussetzung zur Teilnahme am JagdkotrollKURS und findet gern statt wenn sich 4 bis 6 interessierte Teilnehmer finden. Oftmals gibt die Hunderasse (ausgeprägter Jagdinstinkt) oder eine Veranlagung "zum jagen gehen" den Ausschlag für die Notwendigkeit einen Kurs bzw. ein Training zu besuchen.

Interessierte Hundehalter können sich gern unverbindlich dafür registrieren lassen. Nutzen Sie dafür bitte mein Kontaktformular. Mit der Registrierung erhalten Sie die Erstbuchungsmöglichkeit unmittelbar vor der Veröffentlichung. Selbstverständlich halte ich Sie mit dem Werdegang auf dem Laufenden!

Kinder

was jeder Hundehalter wissen sollte!

Die komplexe Beziehung Hund & Kind bedarf einer besonderen Erklärung. "Kommt ein Hund neu in die Familie oder ein Baby zum Familienhund, dann gilt es Grundregeln zu beachten!".

Diese Grundregeln erläutere ich Ihnen und der Familie gern in Form einer Einzelberatung. Der vorausschauende Hundehalter kann viel dafür tun, dass ihr(e) Kind(er) und der Hund "Freunde fürs Leben" werden und Mißverständnisse bzw. Unfälle vermieden werden.

"Das Kind ist oft zu klein um vernünftig zu handeln", deshalb ist es für Eltern wichtig die Grundregeln der Mensch/Hund-Beziehung zu kennen. "Genauso können ältere Kinder sehr verständig sein, wenn Eltern und Hundehalter in der Lage sind, dem Kind den richtigen Umgang mit dem Hund erklären zu können".

Theoretisches Wissen über die Verhaltensweisen von Hunden ist notwendig, um die Gefühle des Hundes "lesen und verstehen zu können", damit vom Hundehalter vorausschauend und unterstützend eingegriffen werden kann. Das gilt natürlich genauso für unangemessene Verhaltensweisen vom Kind gegenüber dem Hund!

Soweit erforderlich können im Gespräch auch notwendige Sicherheitsmaßnahmen (räumliche Trennung, Maulkorbtraining) erkannt, besprochen und direkt umgesetzt werden.

Interessierte Hundehalter können sich gern unverbindlich dafür registrieren lassen. Nutzen Sie dafür bitte mein Kontaktformular.

Läufigkeit

... von "heißen" Hündinnen und liebeskranken Rüden

Die "Hitze" oder "Läufigkeit" von Hündinnen erfolgt 2x im Jahr und beginnt im Alter von 6 bis ca. 12 Monaten, in Einzelfällen auch später, danach im Zyklus von ca. 6-7 Monaten.

Der natürlichen Fortpflanzungstrieb folgend wird die Hündin über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen heiß. Sie erkennen den Beginn der Hitze z.B. an den vielen Urin-Markierungen der Hündin, die auf diese Weise Ihre Duftmarkierungen im Umfeld des Wohnsitzes plaziert um auf sich aufmerksam zu machen.

Die Hündin putzt nun vermehrt den Geschlechtsbereich, - die äußeren Geschlechtsorgane schwellen an. Achten Sie auf "kleine dunkelrote Bluttropfen" die von der Hündin abgesetzt werden und ein sicheres Anzeichen für die Läufigkeit Ihrer Hündin sind.

Testen Sie mit einem Papier-Taschentuch und suchen gezielt nach diesen Schmierblutungen. Wenn Sie die Hündin sanft zeigend dazu bringen "die Blutstropfen" sofort vom Boden aufzulecken ist dies die unkomplizierte Lösung, ansonsten helfen nur Binden oder Hundewindeln, die aber oftmals leider vom Hund "abgelehnt" werden.

Rüden können nun "sehr zudringlich" werden, die Duftstoffe versetzen Rüden in einen Liebesrausch der (stetig zunehmend) kaum einen anderen Gedanken mehr zuläßt.Das ist auch der Grund weshalb eine "läufige Hündin" jeden Gruppenkurs massiv stören würde und deshalb leider so lange (es andauert) pausieren muß.

Die Hündin reagiert zunächst abwehrend und "verbeißt" (meist lautstark) den zudringlichen Rüden. Erschrecken Sie nicht, - das ist ein normales Verhalten der Hündin den Rüden "auf Abstand zu halten".

In dieser Zeit sollten Sie Ihre Hündin nur noch an "der sichernden Leine" ausführen und von Rüden konsequent trennen. Liebeskranke Rüden im gemeinsamen Haushalt oder in der Nachbarschaft können "sehr anstengend sein", - das kann stressig für alle Beteiligten werden. Im gemeinsamen Haushalt können Sie Rüden und Hündinnen nur räumlich sicher trennen. Wenn Sie ein "Pärchen" im Haus haben ist es oft besser, den Rüden in dieser Zeit vielleicht zu Freunden, Verwandten zur Pflege zu geben. Auch Ihr Rüde leidet darunter ... !

Vom 9. bis zum 15. Tag ist die Hündin "empfängsnisbereit", die Hündin zeigt dies durch hellrote Bluttropfen an und bietet sich nun "aktiv" den Rüden an, - dabei wird sie sich rücklinks dem Rüden (mit erhobener oder seitswärts gedrehter Rute) zuwenden. In dieser Zeit ist äußerste Wachsamkeit und Vorsicht geboten um eine ungewollte Schwagerschaft zu vermeiden. Ab dem 16. Tag besteht keine Empfängnismöglichkeit mehr und die Hündin wird erneut zudingliche Rüden "bellend, unfreundlich verbeißen".

Halten Sie Ihre Hündin "in der Zeit der Hitze" vornehmlich im Haus oder der Wohnung. Vermeiden Sie öffentliche Hundeplätze, Hundeausläufe ... mit ihrem Duft wird Ihre Hundedame nur andere Hunde (auch andere Hündinnen) unruhig werden lassen.

Um "den Duft" der Hündinnen zu reduzieren verwende ich Chlorophyll-Dragees, die üblicherweise beim Menschen gegen Mund-/Körpergeruch eingesetzt werden. Den Duft bei auf- bzw. abklingender Hitze können diese rein pflanzlichen Mittel gut vermindern, zwischen dem 9. und 15. Tag allerdings nicht mehr vollständig dämpfen.

Sollte es zu einem "ungewollten Deckakt" kommen, trennen Sie die Liebenden NICHT mit Gewalt, dies kann zu schweren inneren Verletzungen bei der Hündin und auch dem Rüden führen. Gehen Sie sofort zum Tierarzt, der eine mögliche Trächtigkeit feststellen und durch Medikamente unterdrücken oder auch beenden kann.

Praxisbetrieb

Ich freue mich sehr darüber, daß ich mich seit 10/2011 mit meiner Hundeschule nun BHV-Praxisbetrieb nennen darf. Ich habe dem BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V.) in fachlicher und beruflicher Hinsicht viel zu verdanken und bin sehr stolz und dankbar dabei zu sein.

In BHV-Praxisbetrieben leisten Teilnehmer des Zertifikatslehrganges Hundeerzieher- und Verhaltensberater IHK während Ihrer Weiterbildung mindestens 500 Praxisstunden um die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu erarbeiten.

Für Teilnehmer des Zertifikatislehrganges biete ich Praxistage und Praxis-Hundeschule an. Bitte informieren Sie sich auf meiner Website und nehmen Sie mit mir Kontakt auf wenn Sie an Praxistagen interessiert sind oder mich bei meiner täglichen Arbeit beim und mit meinen Kunden begleiten möchten.

Rasseliste

Hunde-Rasselisten taugen nichts ... !

... das ist meine Meinung!

(Angebliche) Fachleute haben die als gefährlich angesehenden oder vermuteten Hunderassen in einer so genannten "Rasseliste" in Hundegesetzen und Verordnungen der Bundesländer zusammengefaßt. Hunderassen, die auf dieser Liste stehen, werden als so genannte "Listenhunde" bezeichnet, andere wiederum sprechen von Kampfhunden oder viel allgemeiner von gefährlichen Hunden.

Ein behördliches Umdenken ist bereits im Gang, so führen bereits das Land Niedersachen und Schleswig-Holstein keine Rasseliste mehr.

Steht eine Hunderasse auf dieser Liste darf das Tier entweder gar nicht in einer Stadt/Gemeinde oder nur mit verschiedenen Auflagen (z.B. Volljährigkeit des Halters, Maulkorbpflicht, Führungszeugnis, Sachkundeprüfung, Leinenzwang usw. usw.) gehalten werden. Dem Hundehalter kann sogar ein Wesenstest für Hunde und/oder eine Kastration/Sterilisation seines Hundes auferlegt werden.

Soweit (in Kurzform) das was wir Menschen zu diesem Thema behördlich festgelegt haben!

Nach meiner Meinung und der Meinung meines Berufsverbandes BHV ist KEIN Hund allein durch seine Rasse ein gefährlicher Hund. Eine Rasseliste ist daher ungerechtfertigt und unnötig!

Der in der frühen Lebensphase gut sozialisierte und habituierte Hund sowie der sachkundige, aufgeklärte Hundehalter, der gelernt hat seinen Hund zu verstehen, ihn gewaltfrei und souverän durchs Leben zu führen sind die Voraussetzungen für ein besseres Leben.

Nur ein Hund der sein eigenes Leben oder eine für ihn wichtige Ressource bedroht fühlt, hat es nötig sich (oder die Ressource) aggressiv zu verteidigen. Aggressives Verhalten entsteht aus Unsicherheit und Angst und nicht aus einem Stammbaum! Es ist deshalb höchste Zeit zum Umdenken!

In meinem persönlichen Arbeitsumfeld zeigten sich Listenhunde völlig unauffällig. Wenn der Mensch falsch mit einem Hund umgeht kann jeder Hund "so gefährlich werden" wie ein vermeindlicher Listenhund!

Deshalb ... lassen Sie sich bitte VOR dem Kauf eines Hunde von mir beraten. Meine Kunden (die diesbezügliche Post von der Gemeinde bekommen) können sich für Auskünfte gern an mich wenden.

Den genauen Wortlaut der Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Halten und Führen von Hunden (Hundehalterverordnung - HundehV) für das Land Brandenburg finden Sie hier

Rückruf

Der folgsame, frei laufende Hund

... ist ein Traum, den in vielen Hundehalter Verordnungen von Ländern, Städten und Gemeinden fordern eine Leinenpflicht. Sind sind im Urlaub,- in der Natur ... niemand weit und breit zu sehen. Können Sie es "sich leisten" Ihren lieben Freund "abzuleinen". Könnte Ihr Hund mit seiner "Freiheit" umgehen? Würde Ihr Hund zurückkommen, wenn Sie ihn rufen ...!?

Der RückrufKURS

Dient dazu den Rückruf zu trainieren und abzusichern. Die Übungen finden auf meinem ca. 1 ha. großen, eingezäunten Trainingsgelände statt.

Ein RückrufKURS (mit anschließendem JagdkotrollKURS (findet gern statt wenn sich 4 bis 6 Teilnehmer finden. Oftmals gibt die Hunderasse (ausgefrägter Jagdinstinkt) oder eine Veranlagung "zum jagen gehen" den Ausschlag für die Notwendigkeit einen Kurs bzw. ein Training zu besuchen.

Interessierte Hundehalter können sich gern unverbindlich dafür registrieren lassen. Nutzen Sie dafür bitte mein Kontaktformular. Mit der Registrierung erhalten Sie die Erstbuchungsmöglichkeit unmittelbar vor der Veröffentlichung. Selbstverständlich halte ich Sie mit dem Werdegang auf dem Laufenden!

Sommer

Stehnungnahme meines BHV-Berufsverbandes

Quelle: BHV

Gassigänge den Wetterbedingungen anpassen – Selbst Temperaturen, die wir als sommerlich angenehm empfinden, sind für viele unserer Hunde bereits zu warm.

Wie man seinem Hund bei sommerlichen Temperaturen am besten zur notwendigen Bewegung verhilft, erklärt BHV-Ausbildungsratsmitglied und Tierärztin für Verhaltenstherapie Dr. Katrin Voigt: „Die Gassigänge sind unbedingt den Wetterbedingungen anzupassen. Also bitte nicht in der Mittagshitze und nur schattige, waldige Gebiete aufsuchen.“

Am besten sollte man die große Gassirunde in den kühleren Morgenstunden einplanen. Oft muss man ein Stück über den Asphalt laufen und dieser kann im Laufe des Tages extrem heiß werden. Es besteht akute Verbrennungsgefahr für die Pfoten! Achtung: Der Asphalt kann auch abends noch sehr warm sein, selbst wenn die Außentemperatur schon abgesunken ist.

Selbstverständlich sollte man immer ausreichend Wasser und ein Trinkgefäß für den Hund dabei haben. Bitte lassen Sie ihren Hund möglichst nicht aus Pfützen trinken, es besteht die Gefahr von Krankheitserregern.

Auf gar keinen Fall darf der Hund im Auto gelassen werden, nicht einmal für ganz kurze Zeit. Das Auto kann sich in kürzester Zeit bis zu 70°C aufheizen und es kommt in diesem Zusammenhang leider immer wieder zu Todesfällen!

Wer sportlich ist und gerne mit seinem Hund joggen geht oder Rad fährt, sollte dies ausschließlich in den frühen Morgenstunden tun. Dabei muss der Hund immer gut beobachtet werden und man sollte sofort abbrechen, wenn er Anzeichen von Erschöpfung zeigt.

Auf Hundesport muss man auch bei sommerlichen Temperaturen nicht gänzlich verzichten: Dummytraining mit Wasserarbeit kann an heißen Tagen eine schöne Abkühlung bringen. Andere Hundesportarten wie Agility oder Mantrailing bitte ausschließlich in die Morgenstunden betreiben und keine Höchstleistungen verlangen. Ein schöner Ausgleich für die große Gassirunde können jedoch Nasenarbeit oder Tricktraining in der kühlen Wohnung sein.

Auch auf den Hundeschulbesuch muss im Sommer nicht verzichtet werden: Verantwortungsvolle Trainer passen ihr Training den Wetterbedingungen an und achten darauf, dass nur sehr maßvoll im Schatten oder in der Trainingshalle trainiert wird.

Wenn sie daran gewöhnt sind und es mögen, ist Planschen und Schwimmen für Hunde im Sommer die ideale Beschäftigung. Es gibt mittlerweile sogar Hundeschwimmbäder und Badstrände, die extra für Hunde geöffnet sind. Bitte fragen Sie bei Ihrer Hundeschule nach geeigneten Möglichkeiten.

In der Zeitschrift "Der Familienhund" des BHV finden Sie noch weitere Tipps zum Training an warmen Sommertagen. Sie erhalten die Zeitschrift kostenlos bei den Hundeschulen des BHV, die gerne ihr Fachwissen und jede Menge Tipps und praktischen Anleitungen weitergeben.

Tausche

Ich unterstütze die Aktion Tausche Stachelhalsband gegen Training.

Mein Angebot für Neukunden: Ich tausche Ihr altes Stachel- bzw. Würgehalsband gegen 1 Unterrichtsstunde in meiner Hundeschule.

  • Ihr Hund zerrt an der Leine
  • pöbelt andere Hunde an
  • geht gern mal jagen ...
  • Ihr Hund zeigt noch andere Unarten?

Sie haben bisher das unerwünschte Verhalten mit einem Stachelhalsband oder Würgehalsband bekämpft!? Sie brauchen das nicht zu tun! Ich erkläre und zeige Ihnen und Ihrem Hund wissenschaftlich begründete Methoden zur gewaltfreien Erziehung Ihres Hundes.

Trainerstunden

Ein passendes Geschenk für Hund + Halter

Ein schönes Geburtstags- und/oder Weihnachtsgeschenk, das noch lange nachwirkt!

Trainerstunden machen Freude und Spaß, für den Hundehalter und den Hund. Sie können dabei aus meinem breiten Angebot frei auswählen, verschenken Sie ...

  • WelpenSpielstunden
  • Grunderziehungskurse
  • Einzeltrainings
  • Spezialkurse
  • oder die Teilnahme an Seminaren.

Es ist für jeden etwas dabei! Natürlich berate ich Sie gern telefonisch. Sie erhalten von mir einen Gutschein der zeitlich unbegrenzt gültig ist.

Soll es dazu noch eine Kleinigkeit geben, können Sie aus meinem Angebot an sinnvollem, funktionierendem Hundezubehör, Tiernahrungsergänzungen und Hundenahrung gern wählen. Ich stehe auch auch Kurzentschlossenen gern mit Rat und Tat zur Verfügung und fertige Ihnen "persönliche Gutscheine" an.

... schöne Feiertage wünscht Ihnen ...

Ihre Dana Borbeck

Trainingsgelände

... der Hundeschule Dana Borbeck


Ein ca. 10.000 m² großes Trainingsgelände für Hundehalter mit ihren Hunden.

Mein neues Trainingsgelände liegt an der B109 in Basdorf, in Nachbarschaft zur Firma Lukas-Massivhaus und dem Pferdehof Bork. Achten Sie in diesem Bereich auch auf meine Werbeschilder und Werbebanner.

Als weiterer Orientierungspunkt kann das gegenüber liegende Geschäft jeans on pape dienen. Der Bahnhof Basdorf (Heidekautbahn RB27) befindet sich in ca. 1,3 km Entfernung. Der Fußweg beträgt von dort ca. 15 Minuten in nördlicher Richtung.

Dort sind bereits Spezialkurse und Agility-Kurse gestartet.

Ich freue mich sehr! An dieser Stelle ist es mir wichtig einmal DANKE an die vielen treuen Agility - Kunden zu sagen, die auf dieses Trainingsgelände nun doch einige Zeit haben warten müssen, - was lange währt, wird endlich gut.